Glücksbringer

Arbeitsgemeinschaft Volkskunde



Liebe Heimatfreunde,


seit dem letzten Bericht im Jahrbuch 2017 haben sich die Mitarbeiter mehrfach getroffen, um neue
Ergebnisse zur Erfassung der Kleindenkmäler und Erinnerungsanlagen zu besprechen. Immer wieder tauchten noch Fragen auf zur Form und zum Inhalt. Zur letzten Arbeitssitzung im Frühsommer hatten wir Herrn Dr. Dieter Pust aus Flensburg-Weiche zu Gast, er berichtete von seiner vielschichtigen Forschungsarbeit im Flensburger Stadtgebiet, insbesondere erläuterte er seine bisherigen Ergebnisse zu den Grenzen und Grenzsteinen. Nun ist die Digitalisierung soweit fortgeschritten, dass die von den einzelnen Kirchspielsmitarbeitern überprüften und ergänzten „Altakten aus der Frahm-Zeit“ zu einem großen Teil durch Fleißarbeit eines Teilnehmers der Produktionsschule im JAW Schleswig erledigt sind. Der Heimatverein hatte dafür einen kleinen Laptop zur Verfügung gestellt und der junge Mann hat viele, viele Stunden daran mit akribischer Genauigkeit gearbeitet, die vorgelegten Akten in das digitale Raster hinein zu schreiben.Satrup musste komplett neu erarbeitet werden, dort gab es bisher noch keine Bearbeitung und nun ist es auch „auf einem Stick“ vorhanden. Nun sind fast alle Gebiete des westlichen Angelns soweit, es gibt nur noch wenige weiße Flecken, und wir sind auf der Zielgeraden. Die letzten Arbeiten zur Entstehung eines weiteren (ersehnten) Bandes können wir dann mit professioneller Hilfe bewerkstelligen, dazu haben wir die Zusage des Vorstandes. Nach wie vor fehlt mir Zeit, so ein Berufsleben ist doch im Tagesablauf recht störend. Nordangeln ruht im Moment. Die 20. Postkartenbörse, die am 6. Mai in der Mühle Fortuna in Unewatt abgehalten wurde, war sehr gut besucht. Es hat sich mittlerweile eine Tauschgemeinde bis nach Kiel und bis nach Nordschleswig gefunden. So kommen jedes Mal wieder neue Motive zum Vorschein.Auch die heimatkundlichen Bücher finden Interesse. Erfreulicherweise erreichen uns auch Karten, die beim Aufräumen auftauchen und dann glücklicherweise nicht in die grüne Tonne geworfen werden.
Von den im letzten Jahrbuch gezeigten 3 Ansichtskarten wurde lediglich ein Motiv identifiziert. Es handelt sich um die Firma Brix & Lischke in Mehlby, die später überging in Fa. Arnold Jürgensen, überregional als Landmaschinenwerkstatt und insbesondere -handel bekannt. Auch mein Vater kaufte dort seine Maschinen. Ein Mitglied der Familie informierte mich telefonisch.


Mit herzlichen Grüßen,
stets Euer/Ihr Berndt Lassen

 

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