Elsass und Vogesen vom 26.08.–31.08.2024
Mit 28 Teilnehmern wurde es eine beeindruckende Reise nach Frankreich. Unser Hotel in Kehl-Kork nahe der französischen Grenze ließ uns täglich in 20 Min. über die Europabrücke den Rhein überqueren. Nach dem Frühstück im Hotel starteten wir täglich um 9.00 Uhr mit unserem Reiseleiter Manfred, der uns nur das Wissenswerte vermittelte und uns nicht mit Zahlen überflutete. Unser erstes Ziel war Straßburg. Temperaturen von 30–35 Grad ohne Wind ließen uns Norddeutsche schon beim Gedanken daran schwitzen. Die Altstadt erkundeten wir mit der gebuchten Bimmelbahn und Kopfhörer. Das Münster von außen ließ uns schon staunen, aber erst mal
verzehrten wir um die Mittagszeit alle einen elsässischen Flammkuchen, dann wurde das Münster von innen besichtigt. Wir hatten für den Nachmittag eine Schifffahrt gebucht, um Straßburg von der Wasserseite aus zu betrachten. Nach dem Rückweg zum Bus hatten die Temperaturen unseren Körper durchnässt. Im Hotel erwartete uns dann die tägliche Dusche, 3-Gang-Abendessen und den Ausklang des Abends verbrachten wir immer im Innenhof mit netten Gesprächen. Der zweite Tag sollte als Ziel auf die Vogensen mit den vielen Serpentinen führen. Auf fast 1.400 m Höhe eine tolle Aussicht und auch hier musste die elsässische Küche am Mittag getestet werden. Am Nachmittag besuchten wir eines der schönsten Bergdörfer an der 170 km langen Weinstraße. Beeindruckende Fachwerkhäuser und bunt dekorierte Häuser. Tag 3
führte uns vormittags nach Colmar, auch hier benutzten wir eine Bimmelbahn, um uns bei der Hitze die Sehenswürdigkeiten im Sitzen erläutern zu lassen. Etwas Freizeit bot noch Gelegenheit für einen Einkauf oder auch in den Genuss einer elsässischen Spezialität zu kommen. Auf dem Weg zum Hotel besuchten wir noch einen Soldatenfriedhof. Tag 4 führte uns auf die Odile Burg, deren Berg wieder über Serpentinen hinaufführte. Wir wurden mit einem tollen Rundgang und Blick belohnt. Dort besuchten wir Bergdörfer an der Weinstraße. Die Winzer waren bei der Arbeit an verschiedenen Weinsorten beschäftigt. Die Möglichkeit einer Weinprobe war gegeben, aber die hohen Temperaturen ließen uns davon absehen, da man nicht vorhersagen konnte, wie der Körper darauf reagiert. Schöne Tage und eine schöne Mehrtagesfahrt neigte sich dem Ende.
Tagesfahrt am 17. September 2024: Boltenhagen
Der Tarnewitzer Hof empfing uns wieder mit liebevoll eingedeckten Tischen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert war verzehrt und nun sollte die Fahrt mit dem „Lütt Kaffeebrenner“ durch den Klützer Winkel erfolgen. Der nostalgische Zug mit geschlossenen und offenen Waggons war schon beeindruckend. Dann erwartete uns das Schloss Bothmer. Seine Geschichte konnten wir bei einer Führung mit Audio-Guides verfolgen. Die restaurierten Gebäude und der Schlossgarten konnten von außen bewundert werden. Das Wetter hatte angenehme Temperaturen und so war auch die Fahrt durch die Landschaft sehr schön. Ein herrlicher Sonnenuntergang auf der Rendsburger Hochbrücke ließ unser Ziel näher kommen und einen schönen Tag mit netten Gesprächen beenden.
Fahrt zum Knivsberg am 25. Mai ’25
Die Herbsttagung 2024 in der Birkhalle in Gelting wurde durch Hinrich Jürgensen von der Deutschen Minderheit in Dänemark mit einen Vortrag gestaltet. Er gab die
Anregung, das Deutsche Museum und den Knivsberg einmal zu besichtigen.
Als Gruppenreise organisierte ich diese mit 41 Teilnehmern. Lang ersehnter Landregen begleitete uns. Das Deutsche Museum in Sonderburg machte uns die Geschichte bei
einer Führung deutlich. Danach erreichten wir den Knisvsberg, wo erst einmal das Essen (Büfett) gestürmt wurde. Wir konnten also gestärkt den Worten von Hinrich
Jürgensen über den Werdegang des Knivsberges und seine Geschichte informiert wurden. Dannach erfolgte ein Gang über das Gelände bis zur Aussichtsplattform mit den Resten des Bismarckdenkmals. vWir verließen nun wieder Dänemark, inzwischen schien auch die Sonne, um auf deutscher Seite im „Mariencafe“ den Tag mit Kaffee und
Kuchen bei netten Gesprächen zu beenden. Um 18.00 Uhr Sterup wieder erreicht.
Rückblick:
Meine Zeit als Fahrtenleiterin im „Heimatverein der Landschaft Angeln“ soll hiermit zu Ende sein.
Mit Siebzig ist die Verantwortung für ältere Teilnehmer auch eine Herausforderung, das man nicht leugnen kann, dass auch bei mir gesundheitliche Einschränkungen vorhanden sind. Über 30 Jahre, zuerst Betriebsfahrten, dann beim DRK-Ortsverein Sterup und später gemeinsam mit dem Heimatverein, habe ich über 70 Fahrten organisiert. Gerne habe ich diese Aufgabe mit meinem Mann zusammen durchgeführt. Ich denke, wir beide hatten viel Spaß daran und haben viele schöne Reisen in Gesellschaft erlebt. 2020 – das „Corona-Jahr“ – sollte meine Herausforderung im Heimatverein als Reiseleitung werden. Planungen 2021 konnten erst unter den Corona-Bestimmungen durchgeführt werden: „Maske im Bus, Maske bis zum Platz, Händedesinfektion und Ein- und Ausstieg nur vorne oder hinten. Impfnachweis und Personalausweis, 2 G oder 3 G, Kontaktlisten, feste Plätze im Hotel und auf den Wegen mit Maske, mit Symptomen kein Zutritt…“
Ab Juli 2021 konnten wir über das Jahr auf 3 Fahrten 99 Teilnehmer mit einer Reise oder „Auszeit“ erfreuen. 2022 sollte dann mit 234 Teilnehmern die Freude am Reisen
wieder geweckt werden. 2023 wurden ebenfalls wie ’22, 5 Fahrten angeboten mit 176 Teilnehmern; hier machte die Energiekrise als Nächstes den Reiseunternehmern Probleme. Auch 2024 machte sich die Veränderung der Busreisen bemerkbar. Die ungewisse Zeit, Ukraine-Krieg, Inflation, und somit waren wir noch 126 Teilnehmer auf 4 Fahrtenangeboten. Storniert wurde hier auch eine Reise wegen zu geringer Teilnehmerzahl. Dieses war auch 2023 der Fall und zusätzlich musste eine Fahrt vom Veranstalter storniert werden, da dieser seine Leistung nicht erbringen konnte. Aber ich kann sagen, die durchgeführten 19 Fahrten in meiner Wahlperiode waren allesamt gelungen. Die erhöhten Preise für 2025 werden die Vereine zum Umdenken anregen. Eine Mindestteilnehmerzahl zu erreichen wird schwer werden.
Das Wohnmobil ist auf dem „Vormarsch“.
Karin Marxen