Blumenpracht

Arbeitsgemeinschaft Gärten

AG-Leiter: Christina Zemlin, Stausmark 29b, 24395 Niesgrau, Tel.: 04632 7013

Jahresbericht der AG Gärten

Der Winter war lang, das Frühjahr zu nass und nun versprach der Frühsommer gutes Wetter, um die lang ersehnten Gartenbesuche
durchzuführen. Frauke Clausen erzählte, dass ihr Bruder mit seinem Lebensgefährten einen schönen Garten angelegt hat, der zu besuchen es wert wäre. Leider konnte ich nicht dabei sein und so hat Frauke die Führung an
einem schönen Junitag übernommen. Bei herrlichem Wetter machten sich einige Mitglieder der Garten AG des Heimatvereins auf den Weg nach Saruphav in Dänemark, um den Garten von Hans-Georg und Kenneth zu besichtigen. Der Garten ist 10 Jahre alt und aus einem Grundstück eines dänischen Dreiseithofes, – der abgerissen wurde – und zwei ha Ackerland entstanden. Rundherum wurde ein dreifacher Windschutz aus verschiedenen Gehölzen gepflanzt, um den Wind vom Feld und von der Wasserseite zu brechen.
Der Garten ist in Abschnitte geteilt: – Gemüsegarten inkl. Obstpflanzen gemischt; – Staudengarten, mehrere große Rondelle, die von Rasenwegen durchzogen werden; – Rasenflächen und Teile mit Wiese und neuem Obstgarten – und ein alter Apfelgarten mit alten Bäumen und Bewuchs. Das Haus wurde mitten in das Gelände autark eingebettet. Wie Hans-Georg und Kenneth erzählen, möchten sie den Insekten, Wildtieren und Vögeln viel Nahrung und Fläche bieten. Auf Dünger und Spritzmittel wird verzichtet. 
Nach einer Tasse Kaffee und Kuchen ging es zum Essen nach Mommark Marina, wo uns ein üppiger Fischteller erwartete.
Auf der Rückfahrt besuchten wir den Schlosspark Gravenstein und freuten uns an der schönen Anlage. Die Rabatten blühten in voller
Pracht, die Rosen dufteten und das Wetter meinte es gut mit uns.
Rundherum ein gelungener Tag für die Garten-AG des Heimatvereins.

Text: Frauke Clausen

Exkursion Gärtnerei Tischler, Gelting und Frau Lassen, Steinberg

Der 2. Ausflug der AG Garten war kurzfristig anberaumt worden, und trotz des ungemütlichen Wetters fanden sich 12 Gartenbegeisterte, um den Englischen Garten der Gärtnerei Tischler in Gelting zu besichtigen und den herrlichen Bauerngarten bei Hannelore Lassen in Steinberg.
Frau Tischler empfing uns an einer Pforte des Gartens mit einem Begrüßungstrunk und führte uns anschließend in den verwunschenen Garten mit einem großen Bestand an besonderen Bäumen und Sträuchern. Die Bäume sind unterpflanzt mit einer Vielzahl von Funkien und Farnen. Der Garten ist angelegt mit Alleen in Eibe und Kiefer. Ein buntes Staudenbeet in gelb und Purpur-Tönen stimmt uns schon auf den Spätsommer ein.
Das Gegacker der frei laufenden Gänse mit ihren Jungen begleitet uns beim Gang durch den Garten. Ganz besonders gespannt waren wir auf den Mauergarten mit Turm, und wir wurden nicht enttäuscht. Die mauerumstandene Gartenanlage nach englischem Vorbild mit dem Turm hat uns alle begeistert.
Diesen Teil des Gartens kann man auch mieten für besondere Anlässe.
Frau Tischler hat uns launig und kompetent die verschiedenen Baumarten mit ihren Besonderheiten erklärt und viele Fragen beantwortet. Es ist ein besonderes Paradies und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Danach haben wir den herrlichen Bauerngarten von Hannelore Lassen besucht, und nun lachte auch die Sonne wieder.
Auf den ersten Blick fällt die imposante Blutbuche auf, die auf einer Rasenfläche ihre Äste bis zum Boden neigt. Viele blühende Staudenbeete entlang schmaler Pfade lassen uns vergessen, wie trocken der Sommer ist. Herrlich gewachsene Calla, Fuchsien und Agapanthus im Topf machen den Garten wandelbar und wir staunten wie bunt und abwechslungsreich alles gestaltet ist. Versteckte Sitzplätze laden zur Verschnaufpause ein, und im Malerkübel nebenan sitzt ein Frosch.
Nach so vielen Eindrücken brauchten wir eine Pause und Frau Lassen hat uns mit leckeren Torten, Waffeln, Käseschnittchen und Kaffee
verwöhnt.
Es war ein herrlicher Nachmittag und wir haben es sehr genossen, mal über den Gartenzaun zu blicken.

Text: Christina Zemlin

Für das kommende Jahr ist etwas besonderes geplant: Das Waldgartenprojekt in Niesgrau. Es soll eine bestimmte Fläche in einer ehemaligen Bio-Tannenbaumplantage renaturiert werden, d.h. es sollen heimische Waldpflanzen, Farne, Stauden angepflanzt werden,
so dass wieder ein ursprünglicher Bauernwald der Angeliter Landschaft entstehen kann. Das Waldprojekt soll Anlauf- und Treffpunkt für interessierte Naturfreund-Innen sein und wird öffentlich zugänglich sein.
Ich würde mich freuen, wenn das Projekt breite Unterstützung erfahren würde und sich Interessierte durch aktive Mithilfe engagieren könnten. Hier ist anfangs mehr Mithilfe erforderlich, später ist jedoch keine kontinuierliche Pflege der Anlage nötig.
Gerne stehe ich bei Fragen zur Verfügung und freue mich auf engagierte Naturliebhaber-Innen.

Christina Zemlin

 


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